Tarifvertrag verdi hessen

Sind die rheinlandpfälzischen Busfahrer*innen weniger wert, als die hessischen Kolleginnen und Kollegen?😢 Wir halten den Betrieb trotz Corona am laufen und haben dem Wirtschaftsministerium in Mainz mitgeteilt, wir sind noch da und auch unsere Forderungen im Tarifvertrag VAV. Das versprochene Geld der Politik lässt auf sich warten. Ohne Refinanzierung können die Betriebe die Mehrkosten einer großen Tarifsteigerung nicht stemmen für bessere Arbeitsbedingungen und meh… r Lohn. In Hessen hat es, das sollte doch nun auch in RLP möglich sein. Wir brauchen eure Hilfe beim Kampf für faire Arbeitsbedingungen und einen angemessenen Lohn! 💪 #verdi #gemeinsamstark #VAVFairistmehr #oepnvbrauchtzukunft Deutlicher kann man kaum werden, hier die Reaktionen von Kolleginnen und Kollegen auf den Artikel des Volksfreunds in Trier www.volksfreund.de/…/im-tarifstreit-um-busfahrer-lo… #verdi #gemeinsamstark #VAVFairistmehr #oepnvbrauchtzukunft Der Tarifvertrag in den Ländern ist besonders bemerkenswert, weil er die Beschäftigten in Niedriglohngruppen besonders berücksichtigt und auch zahlreiche strukturelle Verbesserungen bringt. Das Ergebnis entspricht in etwa einer Erhöhung der Lohnskalen um 8 % und strukturellen Verbesserungen, was letztlich weitere 1 % bedeutete (“8 + 1%”). Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich der Zeitraum der Erhöhungen über 33 Monate (2,75 Jahre) erstreckt. Gestern war Sondierungsgespräche mit dem Arbeitgeberverband VAV in RLP, verhandelt wird seit dem 01.01.2019 der mantel und seit dem 01.12.2019 auch das Entgelt, unsere Kolleginnen und Kollegen haben zu gestern Abend in einer Videokonferenz ihre Meinung geäußert, aber seht selbst…. #verdi #gemeinsamstark #VAVFairistmehr #oepnvbrauchtzukunft Verdi ist sehr sensibel für die Interessen der Unternehmen. In der Präambel des Verdi-Vertrags 2014 mit dem hessischen Nahverkehr heißt es beispielsweise: “Dieser Tarifvertrag zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Verkehrsbetriebe zu schaffen und zu erhalten.” Auf dem Weg zu diesem “Erfolg”, dessen Kosten vollständig von den Arbeitnehmern getragen wurden, wurde jeder Vertrag und jede Vereinbarung von den Gewerkschaften unterzeichnet.

Jochen Koppel, Verdi-Streikleiter, sitzt im Aufsichtsrat der VgF Frankfurt. Er arbeitet seit Jahren eng mit Leuten wie Klaus Österling, dem Frankfurter Sozialbeauftragten für Verkehr, und Volker Sparmann, dem ehemaligen Chef der Rhein-Main ÖPNV-Allianz (RMV), zusammen. Vor zwei Jahren war Sparmann Als Schiedsrichter und rechte Hand des grünen Verkehrsministers Tariq al-Wazir tätig und spielte dabei eine wichtige Rolle bei der Einstellung des letzten Busfahrerstreiks. Kritiker warfen Verdi zudem vor, sich für Arbeitnehmerrechte und faire Löhne in der Öffentlichkeit stark zu halten, diese Ziele aber intern nicht erreichen zu wollen. Ein Beispiel war die Kantine am Verdi-Hauptsitz in Berlin, die vom internationalen Catering-Unternehmen Sodexo betrieben wurde. Wie in der Branche typisch, schließt Sodexo keine Industrietarifverträge ab, sondern setzt Tarifverträge auf Unternehmensebene ein. [80] Nach Informationen der Neuen Ruhr Zeitung lagen die Löhne der Beschäftigten der Mitverdi eng mit Verdi verbundenen Arbeitnehmerakademie (DAA) unter dem Satz, den Verdi mit Konkurrenten wie der AWO oder der Diakonie ausgehandelt hatte. [81] Auch die Aktionen von Verdi während der Streiks stehen immer wieder in der Kritik, wobei in einigen Berichten behauptet wird, dass die Beschäftigten in Einzelfällen zum Streik gezwungen wurden, was die Gewerkschaft bestritt. [82] Kritiker bezeichnen auch mehrere von Verdi organisierte Streiks als unverhältnismäßig. [83] [84] Sondierungsgespräche in Mainz mit offenem Ergebnis… In der Tarifauseinandersetzung zwischen der Vereinigung der privaten Verkehrsverbände Rheinlandpfalz e.V.