Tarifvertrag logistik bayern weihnachtsgeld

Nach einer Auswertung des WSI-Kollektivvertragsarchivs gibt es in den meisten Branchen Vereinbarungen, die einen Weihnachtsbonus vorsehen. Meistens wird der Bonus als Prozentsatz des durchschnittlichen Monatslohns festgesetzt. Der Betrag ist jedoch je nach Sektoren sehr unterschiedlich – siehe Tabelle 2 unten. In einigen Branchen gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Viele Tarifverträge enthalten Regelungen, die eine Verlängerung der normalen Arbeitszeit auf mehr als 40 Stunden pro Woche (z. B. auf bis zu 44 Stunden) ermöglichen, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums die im Tarifvertrag festgelegte normale Wochenarbeitszeit (in der Regel 38,5 Stunden) nicht überschreitet. Mit anderen Worten, in einer Woche werden mehr Arbeitsstunden und in einer anderen weniger Stunden gearbeitet, um dies auszugleichen. Folglich werden im Bezugszeitraum keine Überstunden angesammelt. Flexible Arbeitszeit bezieht sich darauf, wo Mitarbeiter selbst entscheiden dürfen, wann sie ihre tägliche Arbeitszeit beginnen und beenden. Unternehmen oder Organisationen mit Betriebsrat sind verpflichtet, Gleitzeitvereinbarungen in einem Betriebsvertrag zu treffen.

In Ermangelung eines Betriebsrats sind solche Vereinbarungen durch schriftliche Vereinbarungen mit einzelnen Arbeitnehmern zu treffen. Die gesetzlich vorgeschriebene normale oder normale Arbeitszeit beträgt acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche, obwohl viele Tarifverträge weniger Arbeitszeiten vorsehen (z. B. 38,5 Stunden pro Woche). Um eine längere Freizeit vor oder nach Feiertagen zu erreichen, können sich die Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern darauf einigen, an einem anderen Wochentag längere Arbeitszeiten zu leisten. In der Praxis ist es üblich, einen Arbeitstag zwischen einem Feiertag und einem Wochenende auf diese Weise zu gestalten. Aber es kann auch mehr als ein Arbeitstag gemacht werden (z.B. zwischen Weihnachten und Neujahr). Einige Tarifverträge der für Akademiker typischen privaten Industrien sind auch auf der Website der Federation of Professional and Managerial Staff YTN (hauptsächlich auf Finnisch, einige auch in englischer Sprache) verfügbar. Die Studie zeigt, dass 71 % der Tarifbeschäftigten einen Weihnachtsbonus erhalten, verglichen mit nur 43 % der Arbeitnehmer, die nicht unter Tarifverträge fallen.

Während 60 % der Befragten in Westdeutschland sagten, sie erhielten einen Weihnachtsbonus, gaben nur 39 % der Befragten in Ostdeutschland eine solche Zahlung an. Frauen erhalten seltener einen Weihnachtsbonus, 53 % melden solche Zahlungen im Vergleich zu 57 % der Männer. Zwei Drittel der Beschäftigten in Betrieben mit mehr als 500 Beschäftigten sollen einen Weihnachtsbonus erhalten, während es in kleineren Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten nur 48 % sind (Tabelle 1). Sonderzahlungen, Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld Arbeitnehmer haben Anspruch auf zusätzliche Lohnbestandteile in Form von Zuschlägen oder Zulagen. Ein Beispiel für Zuschläge sind diejenigen, die für die Arbeit unter bestimmten Bedingungen bezahlt werden müssen: Überstunden und Zusätzliche Stunden, Arbeit an Sonn- und Feiertagen und im Einzelhandel während der verlängerten Öffnungszeiten. Einige sind gesetzlich festgelegt, andere nur in Tarifverträgen. Die Zulagen werden in der Regel in Tarifverträgen und nicht in irgendwelchen Rechtsvorschriften festgelegt; Beispiele hierfür: Teilzeitarbeit ist, wenn die vorgeschriebene Wochenarbeitszeit unter der gesetzlich oder tarifvertraglich festgelegten normalen Arbeitszeit liegt (z. B. 25 Stunden pro Woche).

Im Tarifvertrag werden die Mindestlöhne oder Mindestlöhne nach bestimmten Kriterien berechnet. Unter Bezugnahme auf bestimmte berufliche Aufgaben oder Tätigkeiten dienen die Systeme für einzelne Beschäftigungsgruppen oder Berufsgruppen als Grundlage für die Berechnung der im jeweiligen Tarifvertrag für einen bestimmten Sektor festgelegten Lohnniveaus. Aus den im November 2011 vom Hans-Böckler-Stiftung (WSI) veröffentlichten Daten geht hervor, dass mehr als die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer eine jährliche Zusatzzahlung in Form eines Weihnachtsbonus erhalten.